“Der Tote aus Nordermoor” (engl: Jar City, isl: Myrin) ist ein isländischer Film aus dem Jahr 2006. 
Der Film ist bei mir schon lange “herumgelegen”. Aber erst jetzt, da er auf EinsFestival gelaufen ist, habe ich ihn mir (auf Deutsch) angesehen. Zuerst wollte ich eine eigene Zusammenfassung/Kritik dazu schreiben, aber dann habe ich einen Blogeintrag von Mike Leader gefunden, der im Wesentlichen das sagt, was auch ich denke.
Ich kann den Film jedenfalls weiterempfehlen. Wer Action und Special Effects erwartet, wird hier enttäuscht werden. Es ist ein schwermütiger Film mit großartigen Landschaftsaufnahmen und einem Stilbild des Lebens auf Island. Zumindest hat es ziemlich gut meine Vorstellung von Island getroffen, weil gewesen bin ich dort noch nie.
Eines weiß ich jetzt sicher: Ich kann gerne auf isländisches Essen verzichten.
Hier ein kurzer Auszug für die Zubereitung des Nationalgerichts Svið (Schafskopf): Nehmen Sie die frischen Köpfe und behandeln Sie sie mit Feuer, bis alle Haare verbrannt sind. Verwenden Sie eine Bürste, um die Köpfe unter fließendem kaltem Wasser zu reinigen. Reinigen Sie den Bereich um die Augen und in den Ohren besonders gut. Zersägen Sie die Köpfe der Länge nach in 2 Hälften und entfernen Sie das Hirn (am Besten im gefrorenen Zustand). Jetzt mit Haut kochen.





